Auf dem Weg zur Energie-Wende

In den nächsten zehn Jahren muss mehr als ein Drittel des konventionellen Kraftwerkparks der Energieversorger erneuert werden. Wie die Energie in Zukunft erzeugt wird ist eine zwischen Politik, Gesellschaft und Stromkonzernen umstrittene Sache. Die Stromversorger setzen dabei auf Kohle-, Gas- oder Atomkraftwerke. Diese sichern Monopole, die Abhängigkeit der Verbraucher und damit weiterhin hochprofitable Geschäfte.

 
Die rot-grüne Bundesregierung hat mit dem Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) die Grundlage für die Umgestaltung der Stromversorgung in Deutschland gelegt. Sie zwingt die Stromversorger zur Abnahme des erzeugten Stroms in Wind-, Wasser- und Biomasseanlagen und hat dieser Art der nachhaltigen Stromerzeugung grundsätzlich Vorfahrt vor allen anderen Energieerzeugungsarten gegeben.
Das deutsche EEG ist inzwischen zum Exportschlager in ganz Europa geworden. Die Mehrheit der EU-Länder haben inzwischen ähnliche Modelle in ihren Ländern eingeführt.



Wirtschaftliche und ökologische Aspekte

Eine Solaranlage erwirtschaftet auf umweltfreundliche Art innerhalb von 2 bis 3 Jahren die Energie, die für die Herstellung und Montage der Solarmodule und aller sonstigen benötigten Materialen (Wechselrichter, Halterungen,...) verbraucht wird.

Nach dieser sog. Energierücklaufzeit verbessert sich allerdings die Ökobilanz in nicht unerheblichem Maße:

Ein Jahresertrag von 800 kWh Solarstrom bedeutet also jährlich 560 kg CO2-Einsparung!


Die von der Firma SolarStromKonzept in den letzten sechs Jahren gebauten Anlagen ersparen der Umwelt Jahr für Jahr rund 2.500 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2.
Und das mehr als 20 Jahre lang, denn so lange ist die Mindestlebensdauer der Solarmodule.
Einige Hersteller gewähren auf Solarmodule 25 Jahre Leistungsgarantie, d. h. nach 25 Jahren darf die Leistung der Module um nicht mehr als 20% abgefallen sein.

Häufige Argumente gegen Solaranlagen sind ihre angebliche Unwirtschaftlichkeit und die zu hohen Investitionskosten.
Dies ist eine Frage des Maßstabs, den wir anlegen. Wenn wir ein 20.000 Euro teures Auto kaufen, das bereits nach 10 Jahren weit weniger als die Hälfte wert ist, reden wir dann auch von Wirtschaftlichkeit und zu hohen Kosten?
Für ca. 4.200 Euro jedenfalls können wir uns eine PV-Anlage leisten mit einer Leistung von 1 kWp, deren Lebenserwartung aber mindestens doppelt so hoch ist wie die eines Autos.

Damit erhöhen wir gleichzeitig den Wert unserer Immobilie und entlasten die Umwelt.