Auf dem Weg zur Energie-Wende
In den nächsten zehn Jahren muss mehr als ein Drittel des konventionellen Kraftwerkparks der Energieversorger erneuert werden. Wie die Energie in Zukunft erzeugt wird ist eine zwischen Politik, Gesellschaft und Stromkonzernen umstrittene Sache. Die Stromversorger setzen dabei auf Kohle-, Gas- oder Atomkraftwerke. Diese sichern Monopole, die Abhängigkeit der Verbraucher und damit weiterhin hochprofitable Geschäfte.
- Dezentrale Energieerzeugung heisst: weniger Wirkungsgradverluste, weniger Übertragungsverluste und damit
auch deutlich sparsamerer Umgang mit den Ressourcen und weniger Abgase
für die Umwelt.
- Dezentrale Energieerzeugung heisst aber auch: mehr Konkurrenz, günstigere Preise für den Verbraucher. Mehr
Wirtschaftlichkeit, mehr Wettbewerb und mehr Ökologie sind kein
Widerspruch sondern ergänzen sich.
Die rot-grüne Bundesregierung hat mit dem
Erneuerbare-Energie-Gesetz
(EEG) die Grundlage für die Umgestaltung der Stromversorgung in
Deutschland gelegt. Sie zwingt die Stromversorger zur Abnahme des
erzeugten Stroms in Wind-, Wasser- und Biomasseanlagen und hat dieser
Art der nachhaltigen Stromerzeugung grundsätzlich Vorfahrt vor allen
anderen Energieerzeugungsarten gegeben.
Das deutsche EEG ist inzwischen zum Exportschlager in ganz Europa
geworden. Die Mehrheit der EU-Länder haben inzwischen ähnliche Modelle
in ihren Ländern eingeführt.
Wirtschaftliche und ökologische Aspekte
Eine Solaranlage erwirtschaftet auf umweltfreundliche Art innerhalb von 2 bis 3 Jahren die Energie, die
für die Herstellung und Montage der Solarmodule und aller sonstigen benötigten
Materialen (Wechselrichter, Halterungen,...) verbraucht wird.
Nach dieser sog.
Energierücklaufzeit verbessert sich allerdings die Ökobilanz in nicht unerheblichem Maße:
- für jede Kilowattstunde "normalen" Strom, die wir dem Stromnetz entnehmen,
müssen im Kraftwerk drei Kilowattstunden Primärenergie in Form von Kohle, Öl, Gas oder
Uran eingesetzt werden .
- jede Kilowattstunde Solarstrom erspart unserer
Umwelt 0,7 kg des Treibhausgases CO2
- In Photovoltaik-Anlagen erzeugter Strom landet ohne große Umwege und Verluste beim Verbraucher.
Ein Jahresertrag von 800 kWh Solarstrom bedeutet also jährlich
560 kg CO2-Einsparung!
Die von der Firma
SolarStromKonzept
in den letzten sechs Jahren gebauten Anlagen ersparen der Umwelt Jahr
für Jahr rund 2.500 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2.
Und das mehr als 20 Jahre lang, denn so lange
ist die Mindestlebensdauer der Solarmodule.
Einige Hersteller gewähren auf
Solarmodule 25 Jahre Leistungsgarantie, d. h. nach 25 Jahren darf die Leistung
der Module um nicht mehr als 20% abgefallen sein.
Häufige Argumente
gegen Solaranlagen sind ihre angebliche Unwirtschaftlichkeit und die zu hohen
Investitionskosten.
Dies ist eine Frage des Maßstabs, den wir anlegen. Wenn wir
ein 20.000 Euro teures Auto kaufen, das bereits nach 10 Jahren weit weniger als die Hälfte wert ist,
reden wir dann auch von Wirtschaftlichkeit
und zu hohen Kosten?
Für ca. 4.200 Euro jedenfalls können wir uns eine
PV-Anlage leisten mit einer Leistung von 1 kWp, deren
Lebenserwartung aber mindestens doppelt so hoch ist wie die eines Autos.
Damit erhöhen wir gleichzeitig den Wert unserer Immobilie und entlasten die Umwelt.